Zukunft braucht Nachwuchs – Der 7. Präsident der TUHH begrüßt den 3. Schülerkongress

Hamburg, 17. Mai 2018 – Alles was Zukunft hat! Das haben sich die jungen Teilnehmer vom NAT-Schülerbeirat für dieses Frühjahr vorgenommen und aus den Bausteinen Energie, Mobilität und Meerestechnik viele Themen gebündelt, Experten eingeladen und einen Kongress von Schülern für Schüler auf die Beine gestellt. NAT ist die Abkürzung für „Naturwissenschaft & Technik“ und darum dreht sich auch das Interesse der 16- bis 18-Jährigen: Wie können wir mit Technologie die Zukunft ein wenig besser machen? Verstehen wollen die erwarteten bis zu 500 Oberstufenschüler etwa so komplexe Entwicklungen wie das Stromnetz der Zukunft, alternative Antriebe oder autonome Unterwasserroboter. Schließlich sind das alles Technologien, die Standard werden sollen, wenn die Generation Z das Ruder übernimmt. Z wie Zukunft…
40 Jahre Technische Universität Hamburg, ein neuer Präsident und der dritte Hamburger
Kongress von Schülern für Schüler: Am 24. Mai 2018 kommt vieles zusammen. Dann startet
der Schülerkongress Zukunftstechnologien im Audimax der TUHH: Ich freue mich, dass das
Interesse an der Informationstechnologie bei Schülerinnen und Schülern so groß ist“, sagt
TUHH-Präsident Ed Brinksma. „Für ein Verständnis der heutigen Welt brauchen junge
Menschen grundlegende Kompetenzen in der Informatik und Digitalisierung“, so Brinksma.

Das gilt besonders für den Schiffbau: Svenja Otto hat dazu in ihrer ausgezeichneten
Magisterarbeit ein neuartiges Regelungskonzept für das schnellere und sichere Be- und
Entladen von Containerschiffen entworfen. Vor den jungen Besuchern auf dem
Schülerkongress wird die Nachwuchsforscherin aber vor allem über die technischen
Herausforderungen und Hürden des autonomen Fahrens sprechen und viele Beispiele geben.
Otto ist eine von insgesamt zwanzig Wissenschaftlern, die sich Zeit für die Fragen der Schüler
nehmen und Vorträge oder Workshops vorbereitet haben.

Aber wie wird die Generation Z einmal arbeiten, wenn sie die Schule längst hinter sich hat?
Besser als heute, freier und bei vielen monotonen Tätigkeiten unterstützt von Robotern, ist
Simon Haddadin überzeugt. Der promovierte Maschinenbauer hat das Startup Franka Emika
gegründet, das 2017 mit dem deutschen Zukunftspreis ausgezeichnet wurde. Zum Abschluss
des Zukunftskongresses trifft er auf Torsten Sevecke, promovierter Rechtswissenschaftler
und neuer Staatsrat der Wirtschaftsbehörde – und viele Gemeinsamkeiten: „Die Zukunft der
Arbeitswelt ist digital vernetzt, smart und möglichst ideenreich“, betont der Staatsrat, der die
Themen Digitalisierung und Startups mit der Zukunft Hamburg verknüpfen will. Moderiert wird
das Gespräch der beiden ungleichen Wissenschaftler auf der großen TU-Bühne von einem
Informatiker und Improvisationskünstler: Youssef Rebahi-Gilbert ist nicht nur Hacker im
Chaos Computer Club, sondern auch Mitglied der Business Theatergruppe „Steife Brise“. Viel
Spaß!

Schülerkongress Zukunftstechnologien 24.Mai 2018, 09:00-16:00 Uhr
Technische Universität Hamburg, Am Schwarzenberg Campus 5, Audimax 1


Für Rückfragen: Initiative NAT, Sabine Fernau, sabine.fernau@initiative-nat.de,
Telefon: 040 - 328 91 98 50 oder 0173-85 53 106