mint:pink 2019 startet am 26. Februar mit Grazia Vittadini, CTO bei Airbus

22.02.2019

Vom Studium der Luft- und Raumfahrt in Mailand zur Technikchefin eines Weltkonzerns zwischen Toulouse, Bremen und Hamburg: Grazia Vittadini, seit neun Monaten Chief Technology Officer (CTO) von Airbus, begleitet das Mädchen-Mutmach-Programm mint:pink am Start. Mehr MINT-Vorbild geht nicht. „Glaubt an euch! Die einzigen Grenzen sind die, die wir uns selbst auferlegen“, lautet die Botschaft, die Vittadini für die 250 Mittelstufenschülerinnen im Atrium der ECE in Hamburg Poppenbüttel mitgebracht hat. Erfolg, so die Ingenieurin, bedeute, sich selbst besser zu kennen als jeder andere. Und genau dafür steht das Programm: Schon 13- oder 14-Jährige besuchen Labore, Forschungseinrichtungen oder Startups. Sie prüfen und testen die berufliche Option MINT in der Praxis. Sie lernen Ingenieurinnen, Informatikerinnen oder Forscherinnen kennen und tauschen sich mit ihnen aus.

Dominoeffekt lässt grüßen

Schulübergreifender Austausch begleitet das Programm von Anfang an. Die Mädchen stehen vor einer riesigen Auswahl an Bohrern oder Bauklötzchen, Ringen oder Röhren. Wie soll man daraus nur eine Kettenreaktion bauen, die 36 Tische und 18 Schulgruppen umfasst? „Das Schöne an dem Event ist, dass die Mädels erst mal gar keine Idee haben, was sie machen sollen. Und dann aber innerhalb von zwei, drei Stunden Ehrgeiz und Affinität zur Technik entwickeln“, weiß Adrian Wachendorf. Der Projektleiter ist beim Event-Dienstleister Bitou beschäftigt und verantwortlich für das Zustandekommen einer Kettenreaktion XXL im Atrium der gastgebenden ECE. Und ganz sicher: Am Ende der Kette wird es auch dieses Jahr wieder so richtig krachen – gegen stereotype Berufsbilder und überkommene Vorurteile. MINT ist absolut was für Mädchen!

Countdown

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