Berufsorientierung 4.0 - solutions.hamburg mit 215 Oberstufenschülern am Start

07.09.2018

Das beste Digitalisierungskonzept, die innovativste Botschaft, die überzeugendste Berufsperspektive: Am 11. September haben über 200 Hamburger Oberstufenschüler die Wahl und zwölf Unternehmen dürfen sich nicht verzetteln – in maximal drei Minuten sollen sie ihr Unternehmen und ihren Workshop zur Digitalisierung praktisch, packend und prägnant an die Schüler bringen. Diese sind Teilnehmer des „Corporate Innovation Parks“, kurz CIP, der an einem Vormittag ein kompaktes Programm bietet: Key Note des IT-Dienstleisters Silpion persönlich, drei Workshop-Runden mit den Schülern und Business Lunch: Auf einen Toast mit dem Unternehmen meiner Wahl.

Kein Zufall: CIP startet einen Tag vor der solutions.hamburg, Deutschlands größtem Digitalisierungskongress – schließlich wurde das Format von Kongressmitbegründer und Silpion-Chef Patrick Postel in Abstimmung mit NAT Geschäftsführerin Sabine Fernau ins Leben gerufen. Mehr Hamburger Schüler für Naturwissenschaft und Technik, kurz NAT, zu begeistern, das ist das Ziel der Initiative NAT. Inzwischen hat sie die Themen Digitalisierung und Zukunftstechnologien zu ihren gemacht und ist dabei in Kontakt mit den Silpion-Gründern gekommen: „Wir sollten nicht nur junge IT-Start-ups fördern“, so Informatiker Patrick Postel. „Wir brauchen auch den Nachwuchs, der heute schon in digitalen Lösungen denkt – und später vielleicht ein eigenes Start-up gründet.“

Den Nachwuchs hatte Sabine Fernau in ihrem Netzwerk, aber es fehlte der Kontakt zu den Entscheidern aus den Bereichen IT und Innovation. Im CIP kommt jetzt beides zusammen. 215 Oberstufenschüler aus ganz Hamburg haben sich angemeldet, zwölf Unternehmen vom Kaffeekonzern bis zur Softwareschmiede präsentieren ihre Ideen in nur drei Minuten – in der Gründerszene „Elevator Pitch“ genannt und in der CIP-Ideenwelt zur Berufsorientierung 4.0 alles andere als Zufall.

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