Institut für Anorganische und Angewandte Chemie, Universität Hamburg

Grundlagenforschung zur Energiespeicherung: Von der Problematik zur Lösung

Hoher Spritverbrauch tut weh. Aktuell dem Portemonnaie beziehungsweise dessen Besitzer. Aber auch dem Klima, denn die Emission der Treibhausgase, allen voran CO2, tragen zur globalen Erderwärmung bei.  Zudem sind die fossilen Energieträger endlich. Gründe genug für Chemiker wie Professor Dr. Michael Fröba, sich der Energieproblematik zu verschreiben: Sein Arbeitskreis „Anorganische Festkörperchemie/Materialwissenschaft“ und damit 26 Wissenschaftler beschäftigen sich mit Fragen der Energiespeicherung in porösen Feststoffen, mit der Entwicklung von Lithiumionenbatterien und ihren Nachfolgern sowie von Trägersystemen für Biokatalysatoren. Unter anderem verknüpfen die Grundlagenforscher anorganische und organische Bausteine zu neuen Materialien, die sich durch große spezifische Oberflächen auszeichnen. Ist ein neues Material synthetisiert, werden seine Eigenschaften und Anwendungsmöglichkeiten bestimmt – vielleicht ist ja der Stoff dabei, der unser Energiespeicherproblem langfristig lösen kann.

Neben dem Arbeitskreis von Michael Fröba gibt es noch sechs weitere Arbeitsgruppen im Institut für Anorganische und Angewandte Chemie der Universität Hamburg. Sie alle arbeiten an grundlegenden und anwendungsorientierten Problemen der Analytik, Organometallchemie und der Materialwissenschaften. Michael Fröba ist zurzeit Geschäftsführender Direktor des Instituts.


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Firmeninfos

Firma:
Institut für Anorganische und Angewandte Chemie, Universität Hamburg
Webseite:
www.chemie.uni-hamburg.de/ac
Ausbildung:
Bachelor und Master in den Studiengängen Chemie und Nanowissenschaften, Lehrer und Doktoranden
Mitarbeiter:
Rund 85 wissenschaftliche Mitarbeiter, verteilt auf sieben wissenschaftliche Arbeitskreise
Mutterkonzern:
Universität Hamburg
Praktika:
Hauptsächlich für Studierende, Schülerpraktika sind jedoch prinzipiell möglich
Schwerpunkt:
Organometall- und Koordinationschemie mit zum Teil materialwissenschaftlichen und energierelevanten Fragestellungen, Festkörperchemie nanoporöser Materialien für verschiedene Formen der Energiespeicherung sowie Umweltanalytik und Spurenanalytik mittels radiochemischer und synchrotronstrahlungsbasierter Methode